Alexandra Wolframm

"The Vanishing Point" / "Acque Nere" / "Split Landscape"

Vier Polaroids halten in der Serie „The Vanishing Point“ eine verschwimmende Winterlandschaft als Aussicht aus einem Fenster fest. Während die erste Fotografie noch eine fokussierte Landschaft zeigt, ist diese auf der letzten nur noch andeutungsweise durch die beschlagene und vereiste Fensterscheibe zu erkennen. Der Titel ist der perspektivischen Darstellung von Räumlichkeit entlehnt. Der perspektivische Fluchtpunkt entzieht sich durch seine visuelle Verflüchtigung.

Die Serie „Acque nere“ zeigt die italienische Stadt Castellammare di Stabia, ein paar Kilometer südlich von Neapel, welche im 19. Jahrhundert ein wichtiger Kurort war. Heute ist es ein eher trostloser Ort, abgesehen von einigen imposanten, gut restaurierten Gebäuden im Stadtzentrum. Aufgrund von Industrieabwässern (italienisch: acque nere), die seit Jahrzehnten über den Fluss Sarno in den Golf von Neapel bei Castellammare eingeleitet werden, sind die Küstengewässer seit langem verschmutzt. 

"Split Landscape" – Zwei Ansichten eines Waldes ergeben ein Bild – der Wald steht auf dem Kopf. Und doch handelt es sich nicht um eine Spiegelung. Wenn die Raumzeit relativ ist, warum sollten Landschaften dann immer nur horizontal verlaufen?

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