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#SHORTCUT Behind the scenes

08 Jan, 2022

#SHORTCUT Behind the scenes

Werkstatt von Loh

In der Werkstatt gehen Galeristen, SammlerKünstler und Fotografen täglich ein und aus. Sie besprechen mit Uwe von Loh die Wahl des Holzes, die Maße, die Art und Weise der Rahmung das allgemeine Kunstgeschehen. Uwe nimmt grundsätzlich jedes Bild persönlich in Augenschein und vermisst es noch einmal ganz genau: „Jeder Millimeter zählt, denn erstaunlicherweise misst jeder unterschiedlich.“ Aber die Kunden vertrauen Dr. Uwe von Loh. Er kommt ursprünglich aus dem Industriedesign. Materialien, Formen und Funktionen sind sein Fachgebiet. „Design ist die Beschreibung von gesellschaftlichen Erwartungen und weniger persönlichem Formempfinden.“

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#SHORTCUT Stefan Heyne

04 Dez, 2021

#SHORTCUT Stefan Heyne

Zum ersten Mal und exklusiv für VTph editions hat Stefan Heyne je zwei Motive in einem Blatt kombiniert, deren Farbenspiel so in eine direkte Wechselwirkung treten.

VTph editions: Stefan, deine Farbverläufe in den Fotografien spielen immer mit unserer Wahrnehmung. Sie scheinen den Raum in Frage zu stellen, die Zeit ebenso und geben uns etwas schwereloses. Zeigt sich in deinem fotografischen Werk auch deine Prägung und dein Background zur Bühne und zur Licht- und Raumbespielung?

Stefan Heyne: Fußt nicht alles was wir tun und planen auf dem, was bisher war? Step by step. Kunst ist letztlich nichts anderes als permanent den Horizont zu erweitern – für mich selbst und damit vielleicht auch für andere. Meine Bilder beschreiben den Raum in seiner ursprünglichen Dimension: der Unendlichkeit. Und das mit den Mitteln der Fotografie. Und der Raum ist unendlich, nur die Fotografie an sich ist durch 4 Ecken begrenzt, alles passiert zwischen diesen 4 Kanten. Der Raum wird hier gebannt.

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#SHORTCUT Sarah Straßmann

13 Nov, 2021

#SHORTCUT Sarah Straßmann

VTph editions: Sarah, neben deiner Arbeit an deinen fotografischen Projekten lehrst du seit einigen Jahren als künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hildesheim und bist seit Sommer 2021 auch als freie Dozentin an der Fachhochschule Bielefeld. Was reizt dich an der Arbeit mit den Studierenden und inwieweit fordern sie dich heraus?

Sarah Straßmann: Unabhängig von der Lehre, ich freue mich über die Legitimation viel lesen, recherchieren und Neues lernen zu müssen. Meine Seminare sind thematisch eng mit meinen künstlerischen Projekten verknüpft. Recherchen aus der Uni Tätigkeit nutze ich in meiner künstlerischen Arbeit, während Erfahrungen aus meiner künstlerischen Praxis in die Lehre fließen. Das gelingt wahrscheinlich deshalb gut, da ich schon immer eine eher konzeptuelle Arbeitsweise in meinen künstlerischen Projekten verfolgt habe. Thematisch heißt das, auf der Basis von Fotografie interessiere ich mich für Repräsentations- und Wahrnehmungsfragen von Raum im Bild, vom Bild im Raum, aber auch für Gebrauchsweisen mobiler Fotografie im Kontext von Internet und Social Media. Also im weitesten Sinne auch hier für Raum, nämlich Kommunikationsräume. (...)

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#SHORTCUT Alexandra Wolframm

29 Jun, 2021

#SHORTCUT Alexandra Wolframm

VTph editions: Alexandra, in deiner künstlerischen Auseinandersetzung mit Natur und Landschaft untersuchst du das Spannungsfeld von Mensch und Natur. Welches Medium bevorzugst du bei der Umsetzung deiner Projekte?

Alexandra Wolframm: Ich würde mich als multidisziplinäre Künstlerin bezeichnen. Je nach Thema und Stimmung arbeite ich mit unterschiedlichen Medien, vor allem Fotografie, Malerei, Zeichnung, Video und Objekten. Ein bevorzugtes Medium im eigentlichen Sinn habe ich nicht, allerdings ist die Fotografie schon sehr bedeutsam für mich, ich nutze sie für eigenständige Arbeiten, aber auch oft als Ideensammlung für meine malerischen und zeichnerischen Arbeiten. Sie ist also eine Art Grundrauschen, ständig präsent. An der Fotografie schätze ich die Direktheit, Glätte und Klarheit, sie ist für mich ein Medium, das etwas rationaler ist oder wirkt, im Gegensatz zur Malerei oder der Zeichnung.

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#SHORTCUT Anna Lehmann-Brauns

10 Jun, 2021

#SHORTCUT Anna Lehmann-Brauns

VTph editions: Anna, deine Serie mit dem Titel Beijing ist hauptsächlich nachts in Chinas Hauptstadt entstanden. Fühlt sich die Nacht vertrauter an, als der Tag?

Anna Lehmann-Brauns: Die Nacht schafft eigenes Licht. Die Beleuchtung der Sonne fällt weg und es gibt ausschließlich künstliche Lichtquellen, die die Szenerie bestimmen. Die Nacht verschleiert, verschattet, betont, verfärbt und verzaubert. Damit kommt ihre Wirkung dem näher, was mich eigentlich interessiert. Ich dokumentiere nicht, es geht mir  um das Festhalten bestimmter Stimmungen und Zustände, teils düster, teils verheißungsvoll...

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#SHORTCUT Julia Rosenbaum

31 Mai, 2021

#SHORTCUT Julia Rosenbaum

VTph editions: Julia, seit vielen Jahren berätst du Privatpersonen, Unternehmen und Sammler beim Kauf von Kunst und bei ihrem Sammlungsaufbau. Was fasziniert dich an deiner Arbeit?

Julia Rosenbaum: Kunst zu kaufen und zu sammeln, kann viele gute Gründe haben: Die Liebe zur Kunst, die Förderung von Talenten oder der Glaube an Kunst als Kapitalanlage. Die zeitgenössische Kunstwelt ist sehr spannend, aber auch sehr unübersichtlich. In diesem Dickicht an unterschiedlichen Stilen und Strömungen, Preisen und Marktregeln ist es hilfreich, jemanden an der Seite zu haben.

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